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Das Märkische Jugendsinfonieorchester

Sonntag, 03. September 2017 11:00 Uhr
Beginn: 10:15 Uhr, Ende ca. 13:00 Uhr
Rohrmeisterei Schwerte

Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte

Vorverkauf 16,00 €
Tageskasse 18,00 €, Schüler/Stud. 8,00 €
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Symphonisches Familienkonzert mit Moderation

Moderation: Stephan Quandel
Leitung: Thomas Grote

Mit dem Märkischen Jugendsinfonieorchester erleben wir an diesem Sonntagvormittag ein symphonisches Konzert für die ganze Familie! Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an klassische Musik einerseits, aber auch an das konsequente Erlernen und Spielen eines Instruments andererseits sind gleichermaßen Anliegen der Konzertgesellschaft Schwerte wie auch der musikalischen Einrichtungen des Märkischen Kreises, seiner Musiklehrer, Musikschulen und eben seines Jugendsinfonieorchesters.

Das MJO, das Märkische Jugendsinfonieorchester, wurde im Sommer 1989 gegründet und folgt sozusagen dem Konzept „Lernen am Modell“: Ab einem Alter von 14 Jahren können sich Jugendliche mit herausragenden Instrumentalkenntnissen und -fähigkeiten bewerben, um in diesem Orchester mitzuwirken. Um große symphonische Werke aufzuführen, besteht immer ein großer Bedarf an talentierten Streichern, Bläsern und Schlagzeugern, die sich mehrfach im Jahr für gemeinsame mehrtägige Übungsphasen treffen.

Die Probenphase des Orchesters im Sommer 2017, die dem diesjährigen Konzert vorausgeht, umfasst einen ganz besonderen Schwerpunkt: Angestoßen durch eine Partnerschaft mit der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ des Landkreises Elbe-Elster, wird in diesem Gemeinschaftskonzert Musik der selten gespielten Brüder Graun zur Aufführung kommen, u.a. die Sinfonie in D-Dur (Ouvertüre) von Johann Gottlieb Graun. Die Brüder Graun – Schüler der Dresdner Kreuzschule – waren im 18. Jahrhundert am Hof des preußischen Königs Friedrichs II. als Hofkapellmeister und als 1. Konzertmeister tätig.

Wir Zuhörer dürfen in jedem Fall gespannt sein auf „große Orchestermusik“. Voraussichtlich wird auch symphonische Musik von Mendelssohn oder Prokofjew zu hören sein.

Besonders wichtig für ein solches Familienkonzert ist eine lebendige und verständliche Moderation, die auch „Neulingen im Konzertsaal“ – Kindern, Jugendlichen, deren Eltern oder auch Großeltern, die bislang wenig Kontakt zur klassischen Musik hatten – zu einem tieferen Eindruck und Verständnis verhelfen kann. So ist ein Familienkonzert eben ein besonderes Event, werden doch dort neben den „üblichen“ Sinfoniekonzert-Besuchern auch viele jüngere Gäste erwartet. Vielleicht gelingt es auf diesem Weg, Jugendliche, die sonst zumeist wenig „klassikaffin“ sind, auf diese Musik aufmerksam und neugierig zu machen.

Dafür sprechen zwei Gründe: Zum einen spielt ein Jugendsinfonieorchester – also Jugendliche wie hoffentlich viele Konzertbesucher – und zum anderen wird der junge Stephan Quandel, früher selbst und zum Teil auch jetzt noch oft Orchestermitglied, das Publikum fachkundig und unterhaltsam durch das Programm führen.

2005 trat das MJO erstmalig in Schwerte im Rahmen eines Konzerts der Konzertgesellschaft Schwerte auf: Damals fand das Konzert noch im Baubetriebshof statt. Weitere Konzerte folgten bei uns 2010 und 2013 – auch diese gut besucht als Familienkonzerte an einem Sonntagmorgen.

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