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Aleksandra und Alexander Grychtolik – Cembalo Duo

Sonntag, 17. März 2019, 17:00 Uhr Beginn geändert!
Einlass 16:15 Uhr, Ende ca. 19.30 Uhr
St. Viktor-Kirche Schwerte

Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte  

Vorverkauf 17,00 €
Tageskasse: 20,00 €, Schüler/Stud. 8,00 €
Großes und Kleines Wahl-Abo

Zwei Cembalisten mit der Kraft eines Barockorchesters

Programm:

von Johann Sebastian Bach(1685–1750)14 Canons über die ersten acht Fundamentalnoten der Aria der „Goldberg-Variationen“,BWV 1087 und Arie aus den Goldberg Variationen BWV 988

von Johann Sebastian Bach, Concerto für 2 Cembali in c-moll, BWV 1062,

von Johann Christian Bach (1735–1785)  Sonate in A-Dur Op. 18,5 für vier Hände: Allegretto – Menuett

und nach der Pause: 

von Johann Sebastian Bach, Fantasie in a-moll BWV 922

 von Alexander Grychtolik Improvisation von Präludien und Fugen in der Art J. S. Bachs

von Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik
Concerto-Passticio für 2 Cembali: (Allegro) – Adagio molto – (Allegro assai)

 

Seit 2008 begeistert das deutsch-polnische Musikerpaar Grychtolik das internationale Publikum mit Werken u. a. von Bach, Rameau, Mozart und barocken Live-Improvisationen, die mit jedem ihrer Auftritte ein singuläres Musikereignis kreieren. Virtuos und unverkrampft machen Aleksandra und Alexander Grychtolik die Improvisationskunst der Barockzeit wieder lebendig und in ihren Konzerten erlebbar.

Ihre dynamische und artikulationsfreudige Spielweise – verstärkt durch die Mischung der aufbrausenden Temperamente – entzaubert das Klischee des sperrigen, antiquierten Cembaloklangs. Die Cembalosaiten werden in Schwung gebracht und erklingen mit der ungezähmten Kraft eines ganzen Barockorchesters. Feinsinn und Präzision mischen sich mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude.

Ihre europaweiten Soloauftritte spielen sie auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1979 und 1989 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Das ältere der beiden Instrumente war viele Jahre im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt und es auch in späteren Jahren bei Konzerten in Deutschland nutzte. Das zweite Instrument war ursprünglich für die St. Katharinenkirche in Hamburg gebaut worden.

Neben ihrer musikalischen Karriere beschäftigen sich Aleksandra und Alexander Grychtolik mit der Musik verwandten Disziplinen. So studierte Aleksandra Grychtolik neben dem Cembalo Kulturmanagement und war mehrere Jahre im Europaparlament u.a. im Bereich der Kulturpolitik tätig. Alexander Grychtolik studierte neben der Musik Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar und promovierte im Bereich des musikalischen Kulturgüterschutzes. Er veröffentlichte Rekonstruktionen von Vokalwerken J. S. Bachs bei den Verlagen Edition Peters und Breitkopf (u.a. eine erste Rekonstruktion der 2009 nachgewiesenen Spätfassung der „Markus-Passion“ aus dem Jahre 1744 sowie die sogenannte „Köthener Trauermusik“ BWV 244a) und widmet sich derzeit der virtuellen Rekonstruktion historisch bedeutender Konzertsäle wie z. B. den ehemaligen Wirkungsstätten J. S. Bachs.

2008 gründeten Aleksandra und Alexander Grychtolik  außerdem das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie sich vor allem weltlichen Vokalwerken J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen widmen. Das kammermusikalisch besetzte Ensemble ist regelmäßig auf den führenden europäischen Bach-Festivals zu hören und veröffentlicht seine Einspielungen bei Sony (DEUTSCHE HARMONIA MUNDI).

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