Tickets für diese Veranstaltung reservieren





Unsere nächsten Konzertveranstaltungen

Eine Übersicht aller Veranstaltungen erhalten Sie auf der Startseite.
zur Übersicht

Kontakt

Sie haben Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
info@kgs-schwerte.de
oder nutzen Sie auch unser Kontaktformular.

In dringenden Fällen sind wir meist auch telefonisch erreichbar:
Tel. 02304-219610

16. November 2018

Florian Heinisch

Sonntag, 5. Mai 2019, 11:00 Uhr
Einlass ab 10:15 Uhr, Dauer ca. 2 Std.
Rohrmeisterei Schwerte

Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte in Kooperation mit der Bürgerstiftung Rohrmeisterei

Vorverkauf 17,00 €
Tageskasse: 20,00 €, Schüler/Stud. 8,00 €
Sternstunden Klavier-Abo

Großes und Kleines Wahl-Abo

Florian Heinisch "Das ungespielte Konzert"

Sternstunde als Deutschstunde

 «Das ungespielte Konzert» – so haben Florian Heinisch und der Musikautor Moritz von Bredow das Konzertprojekt mi dem Programm von Karlrobert Kreitens geplantem Auftritt genannt:

Im Mai 1943 wollte Kreiten ein öffentliches Konzert in Heidelberg geben. Seine Pianistenkarriere wurde aber durch seine Inhaftierung wenige Tage vor dem Konzert und spätere Ermordung in Plötzensee jäh unterbrochen.

Dieses Konzertprogramm kommt nun fast vollständig in der einfühlsamen Interpretation von Florian Heinisch in unserer  2.Sternstunde am Bösendorfer zur Aufführung: der historische Bezug und die Erinnerung an die Willkür des Naziregimes sind dem Pianisten und auch uns ein Anliegen:

„Ich möchte nicht nur schöne Konzerte spielen, sondern mit jedem Konzert auch mehr Frieden, Empathie und Schönheit in die Welt bringen.“ So fasst es der junge Pianist Florian Heinisch in Worte.

Der 1926 geborene Karlrobert Kreiten war ein begnadeter Pianist. Er galt als vielversprechendes Klaviertalent in Deutschland: Karlrobert Kreiten (1916-1943) war auf dem Weg zur internationalen Karriere, als die Nazis die Macht übernahmen. Bereits mit 16 Jahren gewann er 1933 Silber bei einem Klavierwettbewerb in Wien, danach den Mendelssohn- Preis in Berlin.

Am 3. Mai 1943 wollte er den erwähnten Klavierabend in Heidelberg mit Werken von Bach-Busoni, Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt spielen. Doch das Konzert blieb nur angekündigt, aber ungespielt: Karlrobert Kreiten wurde von der Gestapo verhaftet und in der Nacht vom 7. auf den 8. September hingerichtet. Kreiten wurde ein kritischer Kommentar über Hitler zum Verhängnis. Nach einer Denunziation aus der Nachbarschaft wurde er festgenommen – kurz vor dem Konzert in Heidelberg. 2016 wäre Kreiten 100 Jahre alt geworden.

Der junge Pianist Florian Heinisch hat sich auf die Spuren des ermordeten Kollegen begeben. Florian Heinisch gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands:

„Unglaubliches Potenzial“ (Hamburger Abendblatt), und „grandios und technisch brillant“ (Süddeutsche Zeitung) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen.

Scroll Up