Lied-Duo: 1. Preis im Schubertwettbewerb 2018

Sonntag, 23. Juni  2019, Beginn 11:00 Uhr
Einlass 10:15 Uhr, Ende ca. 13:00 Uhr
Rohrmeisterei Schwerte
Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte in Kooperation mit Bürgerstiftung Rohrmeisterei

Vorverkauf 17,00 €
Tageskasse 20,00 €, Schüler/Stud. 8,00 €
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Gewinnerinnen des 1. Preis im Internationalen Schubert Wettbewerb in der Kategorie Lied Duo in Dortmund 2018

Esther Valentin – Mezzosopran und Anastasia Grishutina – Klavier

Programm:

Heimat?

Fern der Heimat
miot Liedern von M.I.Glinka (1804-1857) „Lied einer Reise“ aus dem Zyklus „Abschied von Petersburg“(N.Kukolnik), F.Schubert(1797-1828) „Der Wanderer“D.489(G. Lübeck) und H.Pfitzner (1869-1949) „Abschied“Op.9 No.5 (J. von Eichendorff)

Spirituel
mit Liedern  von  A.P.Borodin (1833-1887) „Für die Ufer der fernen Heimat“ (1881)(A.Puschkin), H.Duparc (1848-1933) „L‘invitation au voyage“ (C. Baudlaire) und F.Schubert  „Du bist die Ruh“D.776 (F. Rückert)

Heimat in der Liebe
mit Liedern von F.Schubert  „Bei dir allein!“D.866 (J.G. Seidl),  „Über Wildemann“D.884 (E.Schulze), E.Chausson (1855-1899) „Nos souvenirs“Op.8 No.4 (M. Bouchor)

Heimat in der Natur
mit Liedern von F.Schubert  „Musensohn“D.764 (J.W. von Goethe)
N.A.Rimskij-Korsakov (1844-1908)„Wenn eine gelbe Flur wallt“ Op.40 No.1(M.Lermontov) und F.Schubert  „Die Götter Griechenlands“D.677 (F. Schiller)

..und nach der Pause

Hanns Eisler (1898-1962) „Hölderlin-Fragmente“, „An die Hoffnung“, „Andenken“,„Elegie 1943“, „Die Heimat“, „An eine Stadt“ ,„Erinnerung“

R.Schumann (1810-1856) „Liederkreis“ Op.39 (J. von Eichendorff) „In der Fremde“, „Intermezzo“, „Waldesgespräch“, „Die Stille“, „Mondnacht“, „Schöne Fremde“, „Auf einer Burg“, „In der Fremde“,“Wehmut“, „Zwielicht“, „Im Walde“, „Frühlingsnacht“

 

Die Chance, unmittelbar nach der Jury-Entscheidung im Schubertwettbewerb den Preisträger in Schwerte vorstellen zu dürfen – die lassen wir auch 2019 nicht vorbeiziehen!

Der Internationale Schubert-Wettbewerb Dortmund besteht seit 30 Jahren. Er war zunächst ein reiner Klavierwettbewerb und wird seit 2009 abwechselnd in den Kategorien Klavier und Lied-Duo ausgetragen, 2018 also zum dritten mal als Lied-Duo Wettbewerb.

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Künstler der internationalen Spitzenklasse bei ihrem Karriere-Einstieg zu fördern und zugleich Teilnehmer und Publikum in einer sonst nirgends auf der Welt zu findenden Intensität in die Gedankenwelt von Schuberts Musik einzuführen.

Wir haben es nun geschafft, vom Lied-Duo Wettbewerb im September 2018 die beindruckenden Künstlerinnen zu engagieren, die sehr wohl verdient den 1. Preis gemacht haben: Uns erwarten nicht nur Lieder von Schubert, Hugo Wolf und anderen, sondern ebenso eine lebendige Moderation durch die Künstlerinnen selbst.

Die junge Mezzosopranistin Esther Valentin studiert seit 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) in der Gesangsklasse von Prof. Mario Hoff. In einer Musikerfamilie aufgewachsen, tritt sie seit ihrer Kindheit regelmäßig auf. Ihr stimmlicher Werdegang wird zunächst durch den Unterricht bei ihrem Vater Michael Valentin und später bei der Sopranistin Monica Pick-Hieronimi geprägt. Neben der studentischen Ausbildung erhielt sie wertvolle musikalische Impulse unter anderem von Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger, Michael Gees und Axel Bauni, Ruth Ziesack, Klesie Kelly-Moog, Dalia Schaechter und Renée Morloc sowie Ulrich Eisenlohr. Derzeit wird Esther Valentin stimmlich von der Sopranistin Christiane Oelze betreut.

Mit großer Leidenschaft widmet sich Esther Valentin dem Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende. Im April 2014 war sie Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und gewann im November 2015 mit ihrer Duo- Partnerin Rie Akamatsu den ersten Preis des hochschulinternen Liedwettbewerbs der HfMT Köln sowie den Festival Vocallis Preis im November 2016. Den sehr hoch einzuschätzenden ersten Preis, sowie den Publikumspreis des internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund gewann sie soeben im September 2018 mit der Pianistin Anastasia Grishutina. 2019 folgen nun zahlreiche Liederabende der beiden Künstlerinnen und eine CD Produktion beim Label GWK Records. Im Oktober 2018 hat sie ihr Debüt in der Kölner Philharmonie mit einem ausgewählten Liederprogramm geben.

Die Pianistin Anastasia Grishutina wurde 1988 in Moskau geboren. Sie studierte 2007 bis 2013 am Staatlichen Tchaikowsky- Konservatorium in Moskau in den Klassen von Slava Poprugin, Ekaterina Derzhavina, Olga Filippova und Alexey Schewtschenko (Klavier, Cembalo, Hammerklavier), von 2014 bis 2016 dann an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Adrian Oetiker (Klavier Solo).

Seit 2016 vertieft sie ihre künstlerische Ausdrucksfähigkeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln weiter bei Prof. Ulrich Eisenlohr im Spezialfach Liedgestaltung.

Im November 2016 wu­rde Anastasia Grishu­tina mit dem Begleiterpreis des Brigitte-Kempen-Wett­bewerb in Aachen ausgezeichnet. 2017 gewann sie zusa­mmen mit dem Bariton Woongsu Kim 2. Preis beim Inter­ntional Student Lied­Duo Competition in Groningen, so­wie den 3. Preis des Hochschulinternen Lied Duo Wett­bewerb der HfMT Köln. Im September 2018 erhielt sie zusammen mit der Mez­zosopranistin Esther Valentin den 1. Pre­is, den Publ­ikumspreis, sowie den Sondernpreis für die beste Lie­dpianistin im Intern­ationalen Schubert-W­ettbewerb Dortmund.

Sie gastierte auf za­hlreichen Festivals, wie dem “Fe­stival Klavier“ im Brucknerhaus Linz, “C­on Bravura”, dem “Forum Deutsch­er Musikhochschulen”, sowie beim „Peter de Grote Fes­tival“ und “Antiqua Musica Nova” in Gron­ingen.

Im Februar 2018 gest­altete sie zusammen mit Woongsu Kim ein Lunch-Konzert im Foyer der Dutch national Oper & Ballett in Amst­erdam. Im September 2018 gab sie ihr Deb­ut in der Kö­lner Philarmonie.
2013 und 20­15 produzierte sie CDs mit Liedern von N. Medtner und M. Mussorgsky mit der russischen Sopra­nistin Irina Egorova“

Im August 2018 haben Esther Valentin und Anastasia Grishutina an einem Meisterkurs der Land­esakademie Ochsenhau­sen teilgeno­mmen. Daraufhin wurd­en sie von der Bruno­-Frey-Stiftung ausgewählt und mit dem Bruno-Frey-Pre­is in Höhe von 6000€ ausgezeichn­et“

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