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Arnulf von Arnim und Atsuko Seki

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Sonntag, 22. April 2018, 11:00 Uhr
Einlass ab 10:15 Uhr, Dauer ca. 2 Std.
Rohrmeisterei Schwerte

Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte in Kooperation mit der Bürgerstiftung Rohrmeisterei

Vorverkauf 16,00 €
Tageskasse: 18,00 €, Schüler/Stud. 8,00 €
Sternstunden Klavier-Abo

Großes und Kleines Wahl-Abo

Arnulf von Arnim und Atsuko Seki

Sternstunde zu vier Händen

Programm:

Franz Schubert        Sonate B-Dur  DV 617
                                   Fantasie f-Moll DV 940
                           und nach der Pause:
Franz Schubert        Sonate C-Dur  DV 812  „Grand Duo“

Arnulf von Arnim ist in Schwerte kein Unbekannter: Sowohl mit Soloprogrammen als auch als Partner vierhändig am Klavier mit Atsuko Seki ist er schon in der Vergangenheit in der Reihe „Sternstunden am Bösendorfer“ aufgetreten. Wir freuen uns also sehr, zwei international renommierte Pianisten vierhändig zu erleben!

Prof. von Arnim trat als Solist in den meisten Ländern Europas, in den USA, Japan und Südostasien auf. Zahlreiche LP- und CD-Aufnahmen, Rundfunk- und Fernseheinspielungen bei vielen Sendern Europas machten ihn international zu einem hoch angesehenen Pianisten. Er ist Kammermusikpartner der Geiger Frank Peter Zimmermann, Kurt Nikkanen, Valery Klimov, Saschko Gawriloff, der Cellisten Julius Berger, Maria Kliegel, Ivan Monighetti und David Geringas.

Seit 1994 führt er regelmäßige Japan- und Südostasientourneen durch. Prof. von Arnim lehrt als Professor an der Folkwang-Hochschule Essen und leitet Meisterklassen in Deutschland, Japan, Italien, Russland und den USA. Ferner ist er künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Cervo in Italien sowie des Internationalen Schubert-Wettbewerbs in Dortmund und Jury-Mitglied bei mehreren internationalen Klavierwettbewerben.

Aus Japan stammt auch seine diesjährige Klavierpartnerin Atsuko Seki. In Tokio geboren, lebt und wirkt sie heute in Deutschland. Sie gewann schon 1991 den 1. Preis im Internat. Schubertwettbewerb in Dortmund und ist durch zahlreiche Konzerttourneen weltweit bekannt geworden.

„Der Klang von Atsuko Sekis Spiel ist immer kantabel und weich, dabei jedoch rhythmisch und metrisch diszipliniert, es ist kein romantisches Klangbild, wie es – auf seine Weise genial, aber auch in großer Bizarrerie – der späte Horowitz bot. Erst wer durch diesen Ton der Diskretion hindurchzuhören versteht, entdeckt Sekis Sinn für die inhärente Abgründigkeit und dramatische Verdichtung Mozart’scher Musik“, so ein Kritiker über ihre Mozart Interpretation.

Das vierhändige Klavierspiel ist eine ganz eigene Gattung der Klassik. So war es einerseits wichtiges pädagogisches Instrument, indem Lehrer und Schüler vierhändig musizierten. Es hat sich aber schon bald zu einer eigenen kammermusikalischen Gattung entwickelt und z.B. Haydn, Mozart, Beethoven und auch Brahms haben Originalliteratur für vierhändiges Klavier komponiert. Vor der Erfindung der Musikreproduktion diente das vierhändige Klavierspiel auch dazu, Werke der Klassik einem größeren Publikum bekannt zu machen: So wurden große Klavierkonzerte oder z.B. auch Brahms-Symphonien oder sogar Wagner-Opern oft vierhändig am Flügel vorgetragen.

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