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Dortmunder Streichsextett

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:30 Uhr
Einlass 18:45 Uhr, Dauer ca. 2 Std.
Rohrmeisterei Schwerte

Veranstalter: Konzertgesellschaft Schwerte

Vorverkauf 17,00 €
Tageskasse: 20,00 €, Schüler/Stud. 8,00 €
Großes und Kleines Wahl-Abo

Höhepunkte der Kammermusik -
Dortmunder Streichsextett

Branca Weller und Judith Schween – Violine
Hindenburg Leka und Saskia Simion – Viola
Hauke Hack und Christiane Schröder – Violoncello

 

Programm:

Hauke Hack: aus “Stücke für Frieden – pieces for peace – Barış İçin Eserler” – Lento – Engelsgesang –  Gradates
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 2 in G-Dur, op. 36
Allegro non troppo –  Scherzo. Allegro non troppo – Poco Adagio –
Poco Allegro

PAUSE

Hauke Hack: aus “Stücke für Frieden – pieces for peace – Barış İçin Eserler” – Edler Schwan – Asil Kuğu –  Valse Anniversaire – good friends
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 1 in B-Dur, op. 18
Allegro ma non troppo –  Andante ma moderato – Scherzo. Allegro molto – Rondo. Poco Allegretto e grazioso

 

Wir freuen uns, als kammermusikalischen Höhepunkt unseres Konzertjahres 2019 unseren Besuchern einen besonderen „Leckerbissen“ anbieten zu können: Ein Streichsextett ist auf unseren Kammermusikbühnen schon recht selten geworden. Wir können uns deshalb aber nicht nur auf diese besondere Besetzung freuen, sondern auch über ein Programm, bei dem die bekannten, aber wegen der aufwändigen Besetzung die beiden selten gespielten Brahms- Sextette op. 18 und  op. 36  im Mittelpunkt stehen.  Kleine Stücke von Hauke Hack – einem der Cellisten des Sextetts runden den Abend ab.

Es werden die kurzen “Pieces for Peace” des beteiligten Cellisten Hauke Hack sein, ein Streichtrio mit zehn Sätzen, überwiegend kleine Fugetten; sein Titel lässt das Werk dem Programmthema der Dortmunder Philharmoniker der Saison 2018 “Krieg und Frieden” zuordnen. Gewidmet ist es zwei jungen Opfern von Straßengewalt – der englischen Politikerin Jo Cox (1974-2016) und der deutschen Studentin Tuğçe Albayrak (1991-2014). Damit nimmt die Musik Bezug auf unsere durchaus unruhigen und nachdenklichen Zeiten.

Kammermusik ist im Grundsatz gelebte und „gespielte“ Beziehung und intensive Kommunikation. Und je größer die Besetzung – wie hier beim Streichsextett – umso größer sind die Anforderungen an die Musiker. Dass es zwischen den Musikern des Sextetts dazu notwendige intensive musikalische und persönliche Beziehungen gibt, merkt und spürt man, wenn man der Musik des Ensembles zuhört!

Außer Saskia Simion und Christiane Schröder sind die Mitspieler des Sextetts seit langem Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker. Aber auch Christiane Schröder ist lange musikalische Weggefährtin von Hauke Hack und auch von Branca Weller. Das Ensemble als solches hat noch keine lange Geschichte. Es hat sich für die Planung der Konzertsaison 2018/19 neu formiert als Zusammenschluss bekannter, befreundeter, sich gegenseitig sympathischer Kollegen und Kolleginnen mit gleichen musikalischen Interessen.

Branca Weller absolvierte ihr Violinstudium in Düsseldorf, sammelte Orchestererfahrung bei den Düsseldorfer Sinfonikern und als stellvertretende Konzertmeisterin des Pfalztheaters Kaiserslautern, ehe sie über die Essener Philharmoniker 2001 zu den 1. Geigen der Dortmunder Philharmoniker kam.

Judith Schween, seit 2004 bei den Dortmunder Philharmonikern, spielt seit ihrem achten Lebensjahr Geige und Klavier. Mit beiden Instrumenten war sie Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene.

Hindenburg Leka studierte in Tirana, Madrid und Detmold. Als Kammermusiker gewann er u.a. in Spanien mit dem Albeniz Streichquartett den Preis der Königin Sofia. Er spielte u.a. im Orchestra Mozart unter Claudio Abbado und ist seit 2017 festes Mitglied der Dortmunder Philharmoniker.

Hauke Hack begann seine musikalische Ausbildung an der Clara- Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Sein Doppelstudium zum Orchestermusiker und Cello- Pädagogen absolvierte er an der Musikhochschule Köln. Nach seinem Engagement bei den „Königlichen Philharmonikern Antwerpen“ wurde er bereits 1996 Mitglied der Dortmunder Philharmoniker.

Saskia Simion begann ihre musikalische Laufbahn mit vier Jahren auf der Geige und wechselte dann zur Bratsche. Sie studierte ab 2008 an der Folkwang Universität der Künste und kehrte nach einem Studienjahr in Italien dorthin zurück, um bei Gareth Lubbe (ehemaliger Solo-Bratscher des Gewandhausorchesters Leipzig) ihr Masterstudium abzuschließen. Konzertreisen als Solistin mit Orchestern und Kammermusikern führten sie nach Südafrika, China, Indien und Russland.

Christiane Schröder spielte nach ihrem Studium in zahlreichen Orchestern, so im Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen, bei den Bochumer Symphonikern und im Philharmonischen Orchester Hagen. Sie unternahm Konzertreisen nach Frankreich, USA, Süd-Korea. Seit 2003 ist Christiane Schröder Initiatorin der Kammermusikreihe „Kaminkonzerte in Haus Henrichenburg“. Mit Hauke Hack zusammen ist sie auch Gründungsmitglied des Johannes-Quintetts.

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